News

06.11.2022

Buchpräsentation zu Maria Luisa de Borbon

Eine Frau mit Vorbildwirkung aus dem 18. Jhdt

In der Hofburg Innsbruck fand am 03.11. im Riesensaal die Präsentation des Buches von RENATE ZEDINGER statt. Die Autorin wie auch CS MONIKA FRFNZEL beleuchteten die Hintergründe, beginnend mit der Hochzeit 1765 in Innsbruck, über ihr Leben an der Seite ihres Gemahls Leopold II. als Großherzogin der Toskana bis zu ihrer Zeit als Kaiserin in den österreichischen Landen.

Maria Luisa repräsentierte an der Seite ihres Gemahls, der sich stets bei ihr Rat holte. Nebenbei führte sie einen großen Haushalt und brachte fast jährlich ein Kind zur Welt - 16 insgesamt! Die Regentschaft von Pier Leopoldo ist in der Toskana unvergessen! Maria Luisa sorgte auch für eine umfassende Ausbildung ihrer Kinder, wobei die Botanik nicht zu kurz kam - legte man doch eigens einen botanischen Garten an. Dazu kamen noch eine neue Limonaia und ein Coffeehaus, ganz im Trend der Zeit liegend! Die Boboli-Gaerten waren Orte der Erholung und des Studiums gleichermaßen!

Leopold lebte nur noch 2 Jahre als Kaiser, dann starb er unerwartet an einer Lungenentzündung, tief betrauert von seiner Gemahlin, die ihm einige Monate später in den Tod folgte. Die zahlreichen Nachkommen aus dieser Linie sicherten den Fortbestand des Kaiserhauses.

Zahlreiche Clubschwestern unter den vielen illustren Gästem.


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29.05.2022

Soroptimist Innsbruck bei den Blühenden Träumen 2022

Der Soroptimist Club Innsbruck ist bereits zum 5. Mal bei den Blühenden Träumen - Tiroler Gartentagen mit einem Ausstellerstand dabei. Der Erlös geht an den Verein Impulse Völs.


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16.05.2022

Rosentafel im Innsbrucker Hofgarten enthüllt

Zum 100-Jahrjubiläum von Soroptimist International hat der SC Innsbruck gemeinsam mit Rosenpat:innen der Innsbrucker Bevölkerung und allen Gästen 100 Rosen in zwei Rosarien im Innsbrucker Hofgarten geschenkt. Nun konnte die Tafel mit den Namen der Rosenpat:innen enthüllt werden.

Auf der Soroptimistischen Bank
Auf der Soroptimistischen Bank


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11.03.2022

3. Soroptimist Innsbruck Meisterinnen Förderpreis vergeben


Meisterinnen-Förderpreis 2022 geht an Tamara Deuschle aus Innsbruck


WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker und Elisabeth De Felip-Jaud (Soroptimist International, r.) gratulierten der Preisträgerin Tamara Deuschle.
WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker und Elisabeth De Felip-Jaud (Soroptimist International, r.) gratulierten der Preisträgerin Tamara Deuschle.

Zum heutigen Internationalen Frauentag hat der Soroptimist Club Innsbruck – in Kooperation mit der Tiroler Wirtschaftskammer – zum dritten Mal einen speziellen Förder- und Anerkennungspreis für Meisterinnen vergeben. Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung würdigt Frauen, die ihren Meisterinnen-Abschluss in einem männertypischen Beruf erlangt haben – und soll Anreiz für andere Frauen sein, ebenfalls derartige, bislang ungewöhnliche Ausbildungs- und Berufswege einzuschlagen. Die Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern des Soroptimist Clubs Innsbruck und der WK Tirol, hat die Tischlermeisterin Tamara Deuschle aus Innsbruck ausgewählt.

Elisabeth De Felip-Jaud, Präsidentin des Soroptimist Clubs Innsbruck, gratuliert herzlich: „Wir möchten Sie mit diesem Preis für Ihre Leistungen auf Ihrem Ausbildungsweg auszeichnen und Sie als Frau in einem atypischen Beruf zugleich in die Sichtbarkeit rücken. Sie haben eine wichtige gesellschaftliche Vorbildfunktion, denn Sie machen anderen Frauen Mut, Rollenbilder zu durchbrechen“, und fügt hinzu, dass die Preisträgerin mit ihrer Ausbildungsbiographie eine Mutmacherin sei, die zeigt, dass Ausbildungswege kombinierbar sind, aufeinander einwirken, die zeigt, dass es nie zu spät ist, einen neuen Lebensweg einzuschlagen und damit auch einen neuen Sinnweg zu finden.

Die 32-jährige Tamara Deuschle aus Innsbruck hat sehr früh gewusst: „Sport oder Technik, das wird es werden. Auf jeden Fall sollte es etwas Praktisches sein.“ Nach einem Studium der Sportwissenschaften fasste sie den Entschluss mit 26 Jahren noch einmal eine Lehre zu absolvieren. Tischlerin bei der Tischlerei Schweigl in Stams. „Gleich im zweiten Lehrjahr wechselte ich in die Tischlereitechnik. So hatte ich einerseits die Möglichkeit, die Arbeiten im Büro zu erlernen und war andererseits auch ich in der Werkstatt und Montage als auch in der Planung und Arbeitsvorbereitung tätig. So konnte ich Projekte vom ersten Strich aufs Papier bis zur Montage verfolgen.“ Derzeit arbeitet die Naturliebhaberin im Tiroler Landestheater hinter der Bühne als Requisiteurin. Ihr großer Wunsch ist es, sich als Möbeltischlerin selbstständig zu machen und sich zu gegebener Zeit mit Berufskollegen den Traum einer Gemeinschaftswerkstatt zu erfüllen. Wichtig ist Deuschle auch ihre Arbeit im Verein „Werkstattcouch“ in Innsbruck. „An den Offene-Werkstatt-Tagen werden in unserer Werkstatt Menschen betreut, die dort ihre Projekte umsetzen möchten. Zudem gebe ich Berufsorientierungs-Workshops für Mädchen.“

„Auch im Jahre 2022 sind Frauen in technischen und handwerklichen Berufen leider noch kein alltäglicher Anblick. Umso größer ist die Freude, Tamara Deuschle für ihren Ehrgeiz und ihren Mut auszuzeichnen. Sie hat eine untypische Branche für ihren Beruf gewählt und ihren Ausbildungsweg erfolgreich mit Lehre und Meisterprüfung absolviert. Der zwar nicht immer gerade verlief, aber zum Wunschberuf führte“, so Evelyn Geiger-Anker, Direktorin der Tiroler Wirtschaftskammer, bei der Preisverleihung. Die Botschaft von „Soroptimist International" und der Tiroler Wirtschaftskammer lautet deshalb ganz klar: „Mädels, traut euch. Ihr könnt das genauso gut wie die Burschen.“ (Pressetext WK-Tirol)

Fotocredit: WK Tirol / Die Fotografen

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01.03.2022

Wir unterstützen Frauen in und aus der Ukraine

Wir sammeln Geld und Unterkünfte

Soroptimist Clubs in Polen, Moldawien und der Slowakei bitten dringend um Hilfe für ihre Aktionen, mit denen flüchtende Frauen, Kinder und Familien unterstützt werden. 

Österreichs Soroptimistinnen sammeln  Geld auf dem Aktionskonto "SI Union Österreich", IBAN AT93 3284 2000 0014 4840 - Zahlungsgrund: UKRAINE

Damit werden Geflüchtete sowohl in Österreich als auch in anderen EU-Staaten unterstützt.  In der Verwaltungsstelle werden Informationen über zur Verfügung stehende freie Wohnungen oder Unterkünfte erfasst. Seitens der SI Europäischen Föderation werden Mittel  aus dem Disaster Recovery Fund eingesetzt. Weiters soll die Arbeit einzelner europäischer Clubs im Zuge des Projekt Matchings gebündelt werden.

Spenden an den Disaster Recovery Fund der Europäischen Föderation.

Zuschüsse aus dem Katastrophenhilfsfonds sind auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen ausgerichtet, die sich von den Auswirkungen von Katastrophen, einschliesslich bewaffneter Konflikte, erholen.
Während Katastrophen häufig den Wunsch nach Soforthilfe wecken, zeigt die Erfahrung, dass die Planung von Projekten mit längerfristiger Hilfeleistung nachhaltiger und effektiver ist.

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